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Mainz für queere Lebensweisen

Lesbisches, schwules, bisexuelles, transidentes und intersexuelles Leben tritt in der Landeshauptstadt Mainz sichtbar in Erscheinung.

Einen Schwerpunkt bildet die Plakatkampagne zur Akzeptanz geschlechtlicher, sexueller und familiärer Vielfalt der Initiative QUEERBILDER. Unter dem Motto „Ich liebe wie ich lebe – Mainz ist so bunt wie das Leben“ sind entsprechende Plakatmotive von queeren Mainzerinnen und Mainzern auf den Litfaßsäulen im Mainzer Stadtgebiet zu sehen.

Am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie werden seit einigen Jahren in der Landeshauptstadt Mainz unterschiedliche Aktionen durchgeführt, die gegen Diskriminierung gerichtet sind und für Akzeptanz von anderen Lebensweisen werben.

Am letzten Wochenende im Juli eines jeden Jahres wird öffentlich auf dem Gutenbergplatz vor dem Staatstheater die Sommerschwüle gefeiert. Diese steht bundesweit in der Tradition des Christopher-Street-Days, mit dem an die Diskriminierung, Unterdrückung und Verfolgung von Menschen gleichgeschlechtlicher Orientierung und von transidenten Menschen erinnert wird.

Homophobie und Transphobie sind noch immer präsent. Der Blick auf die internationale Lage verdeutlicht, dass Verfolgung und Gewalt nach wie vor den Alltag vieler lesbischer, transidenter, intersexueller und schwuler Menschen bestimmen. In aktuell 78 Ländern gibt es gesetzliche Bestimmungen, die gegen Menschen mit LSBTTI-Hintergrund gerichtet sind, bis hin zur Todesstrafe.

Die Vereine und Verbände in Mainz arbeiten deswegen daran, mit Flüchtlingen, die auf Grund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität verfolgt worden sind, ins Gespräch zu kommen, um sie hier willkommen zu heißen und um ihre eventuelle soziale Isolation zu durchbrechen.

In der Stadt Mainz bieten derzeit folgende Institutionen ehrenamtliche Beratung für Flüchtlinge mit LSBTTI-Hintergrund an:

  • das Frauenzentrum Mainz e.V.
  • das Kultur- und Kommunikationszentrum für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Intersexuelle „Bar jeder Sicht“
  • die Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität

Die drei Institutionen haben einen gemeinsamen Flyer für Flüchtlinge herausgebracht, der in Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi, Serbo-Kroatisch und Russisch zur Verfügung steht. Der Flyer gibt einen Überblick über die rechtliche Situation in Deutschland und verweist auf die jeweiligen Beratungsangebote der drei Institutionen. Die Flyer können weiter unten heruntergeladen werden.
Ein weiterer wichtiger Kooperationspartner ist auch die Ortsgruppe der rainbow refugees Mainz, bei denen Flüchtlinge mit LSBTTI-Hintergrund Ansprechpartner und Unterstützung finden können (Link zur Facebook-Seite unten).

In der Landeshauptstadt Mainz wurde vom 5. bis zum 6. Juni 2015 erstmals das süddeutsche LesBiSchwule Chorfestival ausgerichtet. 16 Chöre aus Deutschland und der Schweiz verzauberten mit rund 400 Sängerinnen und Sängern und ihren musikalischen Darbietungen sowohl die Ohren als auch die Augen ihres Publikums bei abendlichen Konzerten im Kurfürstlichen Schloss.

Die Stadtverwaltung möchte ihren Beitrag dazu leisten, dass sich in der Stadt alle willkommen fühlen. Zum 01.01.2013 hat sie eine Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen eingerichtet.

Die Koordinierungsstelle ist fachlich eigenständig und wegen der Bedeutung des Themas als Querschnittsaufgabe direkt im Büro des Oberbürgermeisters angesiedelt. Sie lädt einmal jährlich alle Vereine und Initiativen, die sich in Mainz für die Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transidenten und Intersexuellen einsetzen, zu einer Gesprächsrunde mit dem Oberbürgermeister ein.

Mainz ist bunter geworden: die Akzeptanz der gesellschaftlichen Vielfalt ist eine Grundvoraussetzung für das gute Miteinander der Menschen.

Weitergehende Informationen zu Vereinen und Angeboten in Mainz finden Sie auf der Website von QueerNet Rheinland-Pfalz e.V.

Plakatkampagne zur Akzeptanz geschlechtlicher, sexueller und familiärer Vielfalt der Initiative QUEERBILDER.

Adresse

Herr Oliver Bördner
Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Leitstelle Wohnen
Rathaus
Jockel-Fuchs-Platz 1
55116 Mainz
Telefon
+49 6131 12-2140
Telefax
+49 6131 12-2626
E-Mail
Oliver.Boerdnerstadt.mainzde

Erreichbarkeit

Haltestellen / ÖPNV

Haltestelle: Rheingoldhalle/Rathaus
Linien: 28, 54, 55, 56, 57, 60, 61, 68, 70, 71, 90, 91, 99

Barrierefreier Zugang
Rollstuhlgerechtes WC
QueerNet RLP e.V.
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